Ohne Umwege: gezieltes Einbringen des Samens

Vorgehen

Bei der Insemination werden zum Zeitpunkt des Eisprungs die Spermien mit Hilfe eines dünnen Katheters direkt in die Gebärmutterhöhle oder in den Eileiter eingebracht. Dazu werden die Spermien vorher aufbereitet, so dass nur gut beweglichen Spermien verwendet werden. Eine Hormon-Vorbehandlung zur Anregung der Eibläschenreifung und Auslösung des Eisprungs erhöht die Erfolgschance.

Weitere Informationen zur Vorbereitung des Eingriffs und zum zeitlichen Ablauf der Insemination erhalten sie auf den Folgeseiten.

Indikation

  • mäßig eingeschränkte Samenzellqualität
  • Störung des Spermientransports
  • Antikörper gegen Spermien
  • verminderte Schleimbildung im Gebärmutterhals
  • Ejakulationsstörungen
  • Notwendigkeit zur Behandlung mit Fremdsamen (fehlende Spermien beim Partner)

Erfolgsrate

Kumulativ: ca. 30–40 % nach 3-4 Behandlungszyklen
Bei Anwendung von Fremdsamen – sog. heterologe Insemination: ca. 50 % innerhalb von 3 Zyklen.